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Auch ein gutes Beispiel für die Sozialisierung der Kosten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Greifswald
“1995 erfolgte die endgültige Stilllegung der Reaktorblöcke 1 bis 5. Damals wurden die Kosten für den Abriss auf drei bis fünf Milliarden Euro geschätzt. Bis 2007 wurden bereits 2,5 Milliarden Euro investiert. 2012 soll der Rückbau beendet und der Zustand “Grüne Wiese” erreicht sein.”
Sehr amüsant, das dies alles auf einmal als “ganz neue Erkenntnis” in den Medien präsentiert wird – für mich enthielt der Beitrag nichts neues. Aber es ist natürlich ein Fortschritt, das diese Informationen jetzt durch Massenmedien verbreitet werden und auf ein Publikum treffen, das dem auch zuhört – auch wenn es sehr traurig ist, das natürlich wieder einmal etwas passieren musste, bevor die Menschen aufwachten. Hat Tschernobyl nicht gereicht?
@Julian
Greifswald ist nicht nur “sozialisiert” sondern tatsächlich “real existierender Sozialismus” der Marke DDR … nachdem der gesamtdeutsche Staat die DDR-Staatsbetriebe übernommen hatte, blieb diese Anlage dort hängen, weil sie niemand übernehmen wollte (was ja durchaus verständlich ist). Insofern kein “gutes” Beispiel, weil eben nicht verallgemeinerbar resp. auf die heute zur Debatte stehenden Anlagen übertragbar.
Es grüßt Euch: Stoffel