Achtung! Fertig! Stop!

Eva Glawischnig wurde mit einer bei den Grünen noch nie da gewesenen Mehrheit zur neuen Bundessprecherin gewählt. Ein Zeichen dafür, dass wir die Niederlage bei den Nationalratswahlen und deren Folgen verkraftet haben und ein Zeichen der Einigkeit.

Anstatt diese Chance zu nutzen, haben sich die Grünen bzw. ein maßgeblicher Teil der Grünen entschlossen, alles daran zu setzen, unsere Chancen so gut wie nur irgend möglich zu vernichten.

Wir stehen heuer vor so vielen Wahlgängen wie selten zuvor. AK-Wahlen, EU-Wahlen, vier Landtagswahlen, mehrere Gemeindewahlen und 2010 geht es dann gleich weiter mit der Wirtschaftskammerwahl und den Gemeindewahlen in Vorarlberg. Anstatt geeint und solidarisch in diese Wahlauseinandersetzungen zu gehen, sorgen wir für allgemeines Kopfschütteln. Wie wir die Erstellung der Kandidatenliste für die EU-Wahl managen, kann nicht mehr schön geredet werden, es ist einfach unerklärbar. Das wird ja auch sehr offen von vielen so eingestanden.

Johannes Rauch: Niederlagen
Peter Pilz: Voggenhuber
Christoph Chorherr: Basis- oder Funktionärsdemokratie

Wie es weiter geht? Keine Ahnung.

Es ist zum Heulen.

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4 Antworten zu Achtung! Fertig! Stop!

  1. wome (Gast) schreibt:

    Was Du schreibst, ist sicher ehrlich gemeinte Betroffenheit, ist mir aber zu wenig für einen Funktionär. Das war absehbar und alle sind offen in den Konflikt gerannt (manche sogar mit Freude). Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, glaube ich, dass sich die Partei früher (eher besser) oder später (wenn es dann nicht schon zu spät ist), neu aufstellen muss. Glawischnig hin oder her, das war kein gutes Krisenmanagement und eigentlich der Beginn ihres Endes. Sich in NÖ und Wiener Geiselhaft zu begeben, macht sie abhängig. Mutige Entscheidungen schauen andes aus.

  2. Kelborn (Gast) schreibt:

    wenn man dieser Tage derstandard.at-Posting betrachtet, wird schnell klar: Einigkeit unter der Führungriege ja – mit der Basis nein!
    Die Bundessprecherin kommt bei ihren Wählern nicht so gut an („Seitenblicke-Lady“, „Prada-Anakonda“,…). Der Umgang mit Voggenhuber brachte wohl bei vielen das Fass zum Überlaufen. Wenn hier nicht wieder eine einigende Kraft auftritt, kann es die Grünen zerreißen!Das Superwahljahr ist jedenfalls verloren….

  3. Thun (Gast) schreibt:

    Gratuliere wirklich zum Projekt 5 %

    Eine Partei die auf Vorzugsstimmen so locker verzichtet ist zu bewundern.

    O-Ton Glawischig Mittagsjournal: Da koennte er ja die Liste umdrehen………

    Aber die Liste wird doch wohl mit Stimmen fuer GRUEN umgedreht, oder ???????????

    Die Liste, die Liste ist uns aber heilig, da lasz ma nix dran drehen…….Tja….soll so sein

    Mich schmerzt es, aber ohne Voggi keine Stimme – sorry

  4. sgbregenz schreibt:

    REPLY:
    Es stimmt. Das ganze ist sehr ärgerlich und unverständlich. Es lässt sich nun aber nicht mehr ändern und es gilt den Blick nach Vorne zu wenden.

    1. Ulrike Lunacek ist – trotzdem – eine ausgezeichnete Kandidatin. Sie wird einen guten Wahlkampf machen und eine gute EU-Abgeordnete werden.

    2. Im Herbst sind Landtagswahlen, auf die wir uns schon intensiv vorbereiten. Und ich hoffe die Grün-Symphatisant/innen in Vorarlberg können unterschieden, was auf Bundesebene – leider – abgelaufen ist, wie wir uns von Vorarlberg aus dazu positioniert haben und wie wir hier im Lande aufgestellt sind. Dann werden sie erkennen, dass es wichtig und richtig ist, die Grünen in Vorarlberg zu stärken.

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