Konstruktive Kritik …

… übt Robert Misik in seiner wöchentlichen Video-Kolumne auf derstandard.at an uns Grünen:

Videocast von Robert Misik – Folge 81-
Der Jammer mit unseren Grünen

Wie recht er hat.

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6 Antworten zu Konstruktive Kritik …

  1. Ex-Grüner (Gast) schreibt:

    In Ergänzung zu Robert Misik auch noch dies hier:
    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/488409/index.do?from=suche.intern.portal

    p.s.: Ob es neben der Themensetzung nicht bei den Ländle-Grünen auch endlich frischen personellen Wind bräuchte?! Die abgestandenen Gesichter der Uralt-Politiker Lechner, Rauch & Co kann doch wirklich niemand mehr sehen (ausgenommen vielleicht die von Ortner angesprochene grüne Stammwählerklientel …).

  2. Mag. Klaus Simma, Dornbirn (Gast) schreibt:

    REPLY:
    Die Grünen werden leider nicht mehr als glaubwürdige Vermittler positiver Visionen wahrgenommen, sondern nur mehr als zerstrittener Haufen, der sich zum Frustabbau auf das Negativ-Campaigning a la Walser verlegt hat.
    Tatsache ist auch, dass zumindest alle 15-20 Jahre ein Wechsel an Gesichtern beim Spitzenpersonal hergehört, weil sonst zu allem negativen Image (der Politik generell und der Grünen im speziellen) auch noch das der sich selbst pragmatisierenden Sesselkleber hinzukommt, die auf dem freien Arbeitsmarkt keine Chancen mehr haben … !

    peace!
    Klaus

  3. sgbregenz schreibt:

    REPLY:
    Also ich bin seit 2003 Geschäftsführer. Dazwischen war ich ein Jahr im Vaterschaftskarenz. Also bin ich im sechsten oder siebten Jahr meiner Tätigkeit. Johannes Rauch ist seit 1997 Landessprecher, seit 2000 Landtagsabgeordneter und seit 2004 Klubobmann. Wir haben also noch ein paar Jahre.
    Danke!

  4. sgbregenz schreibt:

    REPLY:
    Im Unterschied zu Ortner ist Misiks Kritik konstruktiv und ehrlich. Alles weitere zu Ortner kann hier nachgelesen werden.

  5. Gerd Bechter, dzt. Ibk. (Gast) schreibt:

    Ich sehe das Problem nicht darin, dass den Grünen programmatisch jene Themen fehlen würden, die Robert M. anspricht – es ist einzig und allein ein Personalproblem an der Parteispitze, dass diese Partei lähmt. Das grüne Girls-Camp in Wien ist nicht in der Lage all die Themen, die im Video angesprochen sind zu transportiern und effektiv genug zu forcieren und an den Mann/an die Frau zu bringen – hier würde ein Feuerwerk an (Werbe-) Kampagnen, Workshops, Kongressen, Diskussionen mit der Wirtschaft etc. hergehören um mit diesen Themen ständig in den Medien positiv und zukunftsgerichtet präsent zu sein. Stattdessen werden die Grünen nur mehr über kleinkariertes Negativ-Campaigning (wurde schon angesprochen) und in ihrem zumeist übers Ziel hinausschießendem „Kampf gegen rechts“ (es gibt auch „rechte“, bürgerliche GrünwählerInnen, die schon langsam genervt sind von den Walsers und Co und deren Methoden in diesem K(r)ampf gegen alles rechts der Mitte – ÖVP inklusive) wahrgenommen. In Zeiten, in denen uns die Umwelt und die Wirtschaft gerade dramatisch um die Ohren fliegen und die Energiepreise jede(n) NormalverdienerIn zur Verzweiflung bringen ist das selbt für eingefleischte Grün-WählerInnen viel zu wenig und viel zu einseitig!!
    Fazit: Ein Putsch gegen die Parteiführung in Wien ist die einzige Chance, den Karren aus dem Dreck zu bekommen und wer wäre besser geeignet, diesen Umsturz anzuführen als der erfolgreichste Landesverband und da wiederum dessen Geschäftsführer, Strippenzieher und Mastermind, als DU MARIO – Eva Glawischnigs Babypause steht vor der Türe, in meinen Augen ein idealer Zeitpunkt um Wien die Verhältnisse personell neu zu ordnen, und zwar ausdrücklich MIT Johannes Voggenhuber (dem österr. Cohn-Bendit) in einer Schlüsselposition und den besten Köpfen aus den Bundesländern – auch z.B. einen Hannes Rauch könnte ich mir in Wien gut in einer Spitzenposition vorstellen!!!

  6. sgbregenz schreibt:

    REPLY:
    Lieber Gerd!

    Dein Posting hat mich amüsiert. Ich weiß nicht wie ernst oder zynisch Dein Fazit gemeint ist. Jedenfalls möchte ich hier klarstellen, dass ich den Auftrag zum Putsch nicht annehme. Es wäre vermutlich auch der erste Putsch gewesen, der offen in einem Blog angekündigt wird.

    Eva hat von Sascha kein leichtes Erbe übernommen. Sie bemüht sich aber intensiv, etwas daraus zu machen. Die Reform geht langsam, zu langsam, zu zögerlich und zu wenig effektiv. Das ist aber am aller wenigsten ihr anzulasten. Die Grünen insgesamt sind im Moment recht träge. Leider.

    Johannes Rauch hat bereits eine Spitzenposition in Wien. Er ist seit ein paar Monaten Mitglied des Bundesvorstands und treibt Einiges, was vielleicht auch Du von uns erwartest – zusammen mit Eva Glawischnig – voran.

    Die klare Abgrenzung nach rechts ist dringend notwendig. Harald Walser macht da einen guten Job. Das Thema ist derzeit halt – leider – sehr aktuell. Der Green New Deal kommt da halt – leider – etwas zu kurz.

    Es freut mich, dass Beobachter/innen zwischen der derzeit schwachen Performance der Bundespartei und der erfolgreichen Arbeit der Grünen Vorarlberg differenzieren können. Das stimmt mich hoffnungsvoll für den 20.09.

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